Der Segelflug

Geräuschlos durch den Himmel gleiten und sich frei wie ein Vogel fühlen - das ist Segelfliegen. Egal ob man zum reinen Vergnügen abheben möchte oder sich auf sportlicher Ebene vergleichen möchte. Der Segelflug bietet hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Grundsätzlich gibt es zwei Wettbewerbformen, den Streckenflug und den Kunstflug, wobei der Segelkunstflug hauptsächlich auf zentrale Veranstaltungen setzt. Im Gegensatz dazu bietet der Segelstreckenflug sowohl zentrale als auch dezentrale Vergleiche an.

Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport, bei dem viele Hände helfen müssen, damit jeder mal an die Reihe kommt. Wer für eine Stunde auf dem Flugplatz auftaucht, um „mal eben" zu fliegen, ist bei uns fehl am Platz. Wer aber fliegt bei uns? Leute aus allen Berufs- und Altersschichten, die Spaß an diesem Sport gefunden haben und bereit sind, genügend Zeit und Engagement mitzubringen.

Voraussetzungen für die Segelflugausbildung

Jeder Jugendliche ab 14 Jahren und jeder noch Junggebliebene, dem es der Fliegerarzt erlaubt, kann Segelflieger werden. Der Luftfahrerschein wird allerdings erst am 16. Geburtstag ausgehändigt, auch wenn man die Prüfung schon vorher abgelegt hat. Er gilt dann unbefristet, wenn man die erforderlichen Mindestflugleistungen innerhalb dieser Zeit erbracht hat und der Fliegerarzt einverstanden ist.

Die Voraussetzungen im Überblick:

  • Mindestalter 14 Jahre
  • Jugendliche unter 18 Jahren benötigen das Einverständnis beider Elternteile
  • Kopie Reisepass oder Personalausweis
  • polizeiliches Führungszeugnis (Belegart 0)
  • zwei Passfotos
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister
  • Flugtauglichkeitszeugnis (Eine Liste mit Fliegerärzten erhält man mit unserer Infomappe)

Jetzt über die Schnuppermitgliedschaft im Segelflug informieren...

Die praktische Ausbildung unterteilt sich im Grunde in drei Abschnitte.

1. Ausbildungsabschnitt

Die praktische Ausbildung findet am Anfang in doppelsitzigen Segelflugzeugen statt. Der Fluzgschüler sitzt hierbei von Anfang an auf dem vorderen Sitz (dem Haupt-Pilotensitz) genauso wie er dies auch später als verantwortlicher Luftfahrzeugführer tun wird. Der Fluglehrer sitzt auf dem zweiten Sitz dahinter und hat dort genau die selben Steuerorgane zur Verfügung wie der Schüler.

Der Fluglehrer übernimmt zu Anfang die komplette Steuerung des Flugzeuges. Er zeigt dem Schüler in einzelnen Übungen nach und nach die Funktion der einzelnen Ruder und die Techniken des Fliegens, die der Schüler dann sofort nachmachen und üben kann. Auf diese Art wird der Fluglehrer mit der Zeit immer weniger tun und immer mehr dem Schüler die Steuerung überlassen, bis dieser schließlich die volle Kontrolle der Maschine übernimmt und der Lehrer ihn nur noch mit Worten korregiert.

Nach durchschnittlich 60-100 Starts, die ungefähr in einer Flugsaison durchgeführt werden können, ist es soweit. Der große Augenblick – der erste Alleinflug! Die ersten drei Alleinflüge bilden zusammen die sogenannte A-Prüfung, die vom Fluglehrer abgenommen wird. Mit dieser endet der erste von insgesamt drei Ausbildungsabschnitten.

2. Ausbildungsabschnitt

Der erste Ausbildungsabschnitt umfasste hauptsächlich die Handhabung des Fluggerätes und die notwendigsten Flugmanöver. Der zweite Abschnitt dient jetzt dazu, diese Fertigkeiten zu vertiefen, zu üben und zu erweitern, z.B. durch andere Flugmanöver oder durch das Auffinden von Aufwindfeldern, die dann längere Flugzeiten ermöglichen. Dieser zweite Ausbildungsabschnitt findet jetzt zunehmend im Alleinflug statt, also nur noch unter der Aufsicht des am Boden zuschauenden Fluglehrers, zu dem nur noch eine Funkverbindung besteht. Mitunter werden jetzt auch schon einsitzige Flugzeuge verwendet. Dieser Abschnitt endet, nachdem die B-Prüfung und die C-Prüfung bestanden wurden.

3. Ausbildungsabschnitt

Mit dem jetzigen Ausbildungsstand hat der Flugschüler praktisch schon alle Fertigkeiten erlangt, die er zum Steuern des Flugzeuges braucht. Der dritte Ausbildungsabschnitt beinhaltet neben weiteren Übungsflügen auch das Erlernen von Fähigkeiten, die für den Überlandflug (Streckenflug) notwendig sind. Dies sind z.B. Navigationseinweisungen und Außenlandeübungen.

Nach Beendigung des dritten Ausbildungsabschnittes findet die endgültige Luftfahrerschein-Prüfung statt. Diese wird von einem Mitglied des Prüfungsrates abgenommen und besteht aus drei Flügen mit diesem, in denen die angeordneten Übungen durchgeführt werden müssen. Nach Bestehen dieser Prüfung wird der Luftfahrerschein ausgestellt.

+49 (0) 2763 7596(nur Wochenende & Feiertags!)

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info@lsc-duempel.de

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Auf dem Dümpel, 51702 Bergneustadt, DE

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